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Erica carnea
Die Schneeheide oder auch Winterheide gedeiht heimisch in den Alpen, dem Alpenvorland, dem Apennin, sowie dem Balkangebirge. In Mitteleuropa nördlich bis zum Fichtelgebirge, dem Oberpfälzer Wald und entlang der Alpenflüsse bis zur Donau. Sie wächst dort in sonnigen Kiefernwäldern, auf Heideflächen oder Fels- und Schotterflächen. Erica carnea produziert reichlich Nektar und ist dadurch eine wichtige Futterpflanze für Insekten, die im späten Winter und Frühjahr auf Nahrungssuche sind. Boden: sandig, humos, torfige Lehmböden oder lockerer Ton, sofern nicht verdichtet und mit Staunässe geplagt. Die Erica carnea verträgt sehr viel und ist adaptiv. Der mögliche pH-Wert von sauer bis alkalisch ist weit und bietet viele Möglichkeiten. Eine der wenigen Heidearten, die Kalk in gewissen Mengen vertragen. Standort & Ansprüche: Sie liebt die Sonne, verträgt aber auch halbschattige Standorte bis lichten Schatten. Während Calluna den vollsonnigen Standort bevorzugt, gar benötigt, ist die Erica carnea weit anpassungsfähiger und für die weniger lichten Ecken des Gartens geeignet. Schnitt: Im Garten benötigt sie einen regelmäßigen Schnitt direkt nach der Blüte, um stets in kompakten Polstern zu bleiben und nicht mit der Zeit zu verkahlen oder auseinanderzufallen. Sie ist gut frosthart und durchaus robust, nur Trockenheit oder übermäßige Nässe werden nicht gut vertragen.