Heide

Sie möchten Ihren Garten das ganze Jahr über in den Farben der Heide erstrahlen lassen oder benötigen wertvolle Tipps für die Pflege der Pflanzen? Das Team der Baumschule Nielsen ist Ihnen gerne bei der Auswahl und Zusammenstellung der passenden Heidepflanzen behilflich und informiert Sie über die Pflanzenvielfalt der Heide. Besuchen Sie unseren ca. 7,5 Hektar großen Betrieb, im Süden der Lüneburger Heide, und überzeugen Sie sich von unserem Angebot.

Mit über 126 verschiedenen Gattungen und über 4.000 unterschiedlichen Arten gehört die Familie der Heidekrautgewächse zu den beliebtesten Pflanzenarten in Deutschland und Europa. Dieses abwechslungsreiche Gewächs ist auf der ganzen Welt in fast allen Klimazonen verbreitet und wird in Deutschland vorrangig als Zierpflanze genutzt. Im Online Shop von Baumschule Nielsen finden Sie neben unterschiedlichen Gattungen und Arten der Heide auch zahlreiche allgemeine Informationen zur Pflanzenwelt.

Pflanzenvielfalt der Heide

Die Familie der Heidekrautgewächse gehört mit 21 weiteren Pflanzenfamilien zur Ordnung der Heidekrautartigen. Sie vereint eine große Zahl an verschiedenen Gattungen. So gehören beispielsweise auch die Erdbeerbäume (Arbutus), die Lorbeerrosen (Kalmia), die Traubenheide (Leucothoe), die Heidelbeeren (Vaccinium) und sogar auch die Rhododendren (Rhododendron) zu dieser Familie. Obwohl diese ein deutlich unterschiedliches Erscheinungsbild aufweisen gehören auch sie zur Familie der Heidekrautgewächse. Diese spaltet sich wiederum in ca. 1.000 verschiedene Arten auf, die überall auf der Erde verteilt sind. In Deutschland sind die Arten Rhododendron ferrugineum, Rhododendron hirsutum und Rhododendron tomentosum beheimatet. Wir, von Baumschule Nielsen, bieten in unserem Online Shop verschiedene gezüchtete Sorten der Rhododendren an.

Das Gewächs der Ericaceae ist eine vielseitige Pflanze, die nahezu überall auf der Erde zu finden ist, sie kann sich überall ansiedeln und ist mit vielen anderen Pflanzen kombinierbar. So wird die Heide in acht verschiedene Unterfamilien differenziert, woraus sich anschließend ca. 126 unterschiedliche Gattungen und etwa 4.000 Arten ergeben. Als Überbegriff für die Heidepflanze wird der Familienname Ericaceae gebraucht. Genauso vielfältig wie die Standorte ist auch das Aussehen der verschiedenen Gattungen. So bieten wir Ihnen in unserer Baumschule die Heide sowohl in alt bekanntem lila, als auch mit einer rosa und weiß farbenen Blüte an.

In direkter Nähe zur Lüneburger Heide, ist unser Betrieb auf die Pflanzengattung der Ericaceaen spezialisiert. Das Team von Baumschule Nielsen hat im Online Shop die bekanntesten und gefragtesten Gattungen der Heide für Sie zusammengestellt. Momentan bieten wir Ihnen fünf verschiedene Gattungen der Ericaceae mit bis zu 10 Unterarten in unserem Sortiment an, welches wir ständig erweitern. Dazu gehören unter anderem die Glockenheide (Daboecia), die Krähenbeere (Empetrum), die Sommerheide (Calluna vulgaris) und die Winterheide (Erica carnea). Als ergänzende Arten der Erica haben wir auch die Cornwall-Heide (Erica vagans), die Baumheide (Erica aborea), die Grauheide (Erica cinerea) und die Erica tetralix in unserem Sortiment.

Vorkommen und Verbreitung der Heide

Die unterschiedlichen Gattungen der Heide kann man überall auf der Welt finden. Dadurch, dass die Ericaceae in allen Klimazonen außer der Dauerfrostzone beheimatet ist, kommt sie sowohl in Europa, Afrika, Neuseeland, Australien und Nordamerika vor. In Norddeutschland ist beispielsweise die klassische Sommerheide (Calluna Vulgaris) heimisch. Wir, von Baumschule Nielsen

wissen, dass diese Gattung der Ericaceae sowohl im Flachland als auch in höheren Gebieten bis 2.700 m zu finden ist. Sie wächst besonders gut in Moorgebieten, Dünen und lichten Waldgebieten. Wie alle Gattungen der Heide ist die Calluna Vulgaris sehr anpassungsfähig und lässt sich vielfältig mit anderen Pflanzenfamilien kombinieren. Ursprünglich haben schottische Siedler die Ericaceaen in Nordamerika eingeschleppt, von wo sie sich dann auf alle Kontinente verbreitet hat.

Auch die Schneeheide ist vorrangig in Europa beheimatet. Sie wächst vor allem in den Alpen, sowie im Vorland bis zu einer Höhe von 2.700 m auf Gebirgsgestein und kalkhaltigen Böden. Um eine optimale Nährstoffzufuhr auch auf kargen Untergründen zu gewährleisten, lebt die Pflanzenfamilie der Heidekrautgewächse in Symbiose mit Pilzen. Der Pilz versorgt die Ericaceaen mit Nährstoffen, die im Wasser vorhandenen sind. Im Gegenzug versorgt die Heide den Pilz mit Nährstoffen, die für sein Überleben notwendig sind.

In Europa kann man drei Arten der Heidegebiete beobachten, die sich ihren jeweiligen Standortverhältnissen angepasst haben. Heidegebiete in Küstennähe kommen vorwiegend in Skandinavien, Irland oder Nordwestschottland mit feuchtem Klima vor. Diese Landschaften sind auf natürliche Weise entstanden und wurden nicht vom Menschen beeinflusst. Ein weiterer Typ der Ericaceaenlandschaft ist vorwiegend in Mitteleuropa verbreitet, wie beispielsweise die Lüneburger Heide. Diese Gebiete sind durch menschliches Einwirken entstanden und befinden sich auf einem sandigen und trockenen Untergrund, der wenige Nährstoffe bereithält. Da auch der Betrieb der Baumschule Nielsen im Süden der Lüneburger Heide beheimatet ist, macht es uns zu Spezialisten auf dem Gebiet der Erica – Gewächse. Ebenfalls in Küstennähe, aber in bergigen Regionen, hat sich eine dritte Variante der Heidelandschaft entwickelt. Diese ist in Südwesteuropa zu finden, wo sie hervorragend auf Gebirgsgestein wächst.

Wie bereits erwähnt, ist die Gattung der Ericaceaen ein sehr anpassbares Gewächs und kann mit vielen anderen Pflanzen kombiniert werden. Das Team von Baumschule Nielsen ist Ihnen gerne bei der Auswahl der richtigen Gattung behilflich um die Heide auch in Ihrem Garten perfekt in Szene zu setzen.

Biologischer Aufbau und Erscheinungsbild der Ericaceae

In biologischer Hinsicht ist die Ericaceae ist ein krautartiges, verholzenes Gewächs, mit etwas größeren oder nadelartigen Blättern. Ebenso behalten sie das ganze Jahr über ihre grüne Farbe und bilden Blüten. Diese beiden Details hängen jedoch sehr stark von der jeweiligen Gattung der Ericaceae ab.

Da die Wuchshöhe der verschiedenen Gattungen der Ericaceaen unterschiedlich ist, raten Ihnen die Experten von Baumschule Nielsen, unterschiedliche Gattungen miteinander zu kombinieren. So wird beispielsweise die Krähenbeere (Empetrum) nur ca. 20 cm hoch und ist sehr flach, sowie kriechend. Die Baumheide hingegen kann eine Höhe von 2-3 m erreichen, jedoch nur wenn man sie ausreichend pflegt und sie an einem geschützten Standort steht. In unserer Region erreicht die Baumheide eine Höhe von 50 cm.

Die Winterheide hingegen erreicht nur eine Größe von bis zu 30 cm und hat nadelförmige Blätter. Die Blütenblätter haben eine hellrosa bis hellrote Farbe und bilden eine Glockenform. Die Cornwall-Heide (Erica vagans) sowie die Sommerheide zeichnen sich durch ihren niedrigen Wuchs und ein zierliches Auftreten aus und haben ihre Blütezeit von Juli bis September. Somit sollten sie im Winter vor Frost geschützt werden. Die Blüten der Calluna Vulgaris sind hell-lila, die Cornwall-Heide hingegen blüht in weißer Farbe. Die Glockenheide (Erica tetralix) und die Grauheide (Erica cinerea), die auch im Online Shop von Baumschule Nielsen erhältlich sind, sind mit extremen, sandigen Bodenverhältnissen und sauren pH-Werten vertraut und kommen vorrangig in West- und Südwesteuropa vor.

Standortverhältnisse und Pflege der Heide

Die Pflanzenfamilie der Ericaceaen bevorzugt im Allgemeinen das saure Bodenklima mit einem pH-Wert von 4,5. Unser Team von Baumschule Nielsen empfiehlt einen halbschattigen Standort mit einem locker bemoosten Boden. Unter diesen Verhältnissen kann man alle Pflanzen dieser Familie sehr gut miteinander kombinieren. Koniferen sowie andere Laubgehölze passen ebenfalls hervorragend zu den Ericaceaen. Jedoch sollte man hier beachten, wie sich die Gehölze verhalten, damit sie die Heide nicht überwuchern. Generell ist die Ericaceae jedoch recht anpassungsfähig und kann auf vielfältige Art und Weise mit anderen Pflanzen zusammengestellt werden. Unser Team von Baumschule Nielsen empfiehlt Ihnen, die Heidepflanzen in einer größeren Menge auf einer größeren Fläche anzupflanzen. Da die Pflanzen den Boden sehr gut bedecken, kann man hierdurch sehr gut gleichmäßig blühende Heideflächen erschaffen, welche im Garten besonders ansprechend wirken.

Die Kombination verschiedener Heidegattungen und -arten mit unterschiedlichen Blütezeiten lassen es zu, diese über das ganze Jahr zu verteilen und den Garten zu jeder Jahreszeit in der Heideblüte erstrahlen zu lassen.

Beim Pflanzen eines Heidegartens, ist es wichtig ein gewisses Maß an Pflege zu investieren. Die Experten der Baumschule Nielsen empfehlen, im Garten ein sauberes Bodenklima mit einem humosen Boden zu schaffen und die Heide im Herbst oder Frühjahr zu pflanzen. Damit sie möglichst schnell mit dem Boden verwurzelt, sollte die Ericaceae anfangs ausreichend feucht gehalten werden. Ist die Heidepflanze gut mit dem Boden verwachsen, kann sie sich selbstständig durch die Symbiose mit Pilzen, mit Nährstoffen versorgen. Wird die Heide jedoch in einer Trockenheitsperiode gepflanzt, empfehlen wir, von Baumschule Nielsen eine regelmäßige Bewässerung um die Verwurzelung mit dem Boden voranzutreiben.

Den jährlichen Rückschnitt der Ericaceae erachten wir, von Baumschule Nielsen, als sehr wichtigen Pflegeschritt. Die Gewächse in der Lüneburger Heide werden alle paar Jahre stark gestutzt, sodass nur noch ein kleiner Holzanteil neben der Wurzel verbleibt. Da die Heide ein verholzendes Gewächs ist, können sich nach einiger Zeit keine neuen Triebe mehr bilden und die Pflanze bleibt kahl. Hinsichtlich des Zeitpunktes ist man relativ flexibel, so kann der Rückschnitt der Heide sowohl nach dem Austreiben oder sogar nach der Blüte erfolgen. Die Beschneidung der Pflanze sollte ebenfalls nicht zu zaghaft angegangen werden, dabei empfiehlt unser Team von Baumschule Nielsen nur noch ein Drittel der Ericaceae übrig zu lassen. Diese Maßnahme bewirkt, dass die Heide junges Holz bildet  und gleichmäßig blühende Heideflächen entstehen. Wird der Rückschnitt der Ericaceae nicht regelmäßig durchgeführt kann es beispielsweise bei der Winterheide passieren, dass die Triebe zu lang werden und auseinander fallen. Die Ericaceae kommt sehr gut mit kargen und nährstoffarmen Böden zurecht, dementsprechend sollte man die Pflanzen auch nicht zu stark düngen. Hier ist es wichtig mit einem organischen Dünger zu arbeiten, der langsam wirkt und die Pflanze nicht zu sehr belastet.

Sie benötigen weitere Informationen zur Pflege der Heide oder möchten wissen mit welchen Pflanzen die Erica-Gewächse am besten kombiniert werden können? Dann kontaktieren Sie uns oder besuchen unseren Betrieb. Als Profi im Bereich der Ericaceaen, hilft Ihnen das Team der Baumschule Nielsen gerne in allen Fragen bezüglich der Heidekrautgewächse weiter.

Von Baumschule Nielsen empfohlen:

Unser Betrieb, die Baumschule Nielsen, liegt mitten in der Lüneburger Heide, somit bilden die Sommer- und die Winterheide Produktschwerpunkte in unserem Sortiment. Beide Gattungen der Ericaceae werden besonders aufgrund ihrer unterschiedlichen Blütezeiten und der einfachen Pflege nachgefragt. Die Sommer- sowie die Winterheide gehören in Deutschland zu den bekanntesten Gattungen.

Eine besondere Empfehlung von den Experten der Baumschule Nielsen ist die Sommerheide (Calluna Vulgaris), sie wird ca. 10-15 Jahre alt und kann eine Höhe von 90 cm erreichen. Die kleinen und zierlichen Blätter bleiben das ganze Jahr über grün. Diese Gattung ist in Deutschland besonders in der Lüneburger Heide zu finden und hat ihre Blütezeit im Sommer. Von der Gattung der Sommerheide gibt es ausschließlich eine Art. Jedoch sind aufgrund des großen Verbreitungsgebietes einige Mutationen entstanden, die sich leicht in der Blütenfarbe oder -form unterscheiden.

Die Winterheide, auch genannt Schneeheide ist in den Alpenregionen Europas beheimatet und blüht von Dezember bis April. Mit dieser Blütezeit füllt das Gewächs besonders die blütenarme Winterzeit aus. Die Baumschule Nielsen rät Ihnen, für die Winterheide einen Platz im Halbschatten zu wählen, hier kann die Pflanze mit verwandten Ericaceaen kombiniert werden. Nach der Blütezeit sollte die Schneeheide zurück geschnitten werden, damit sie junges Holz bilden kann und auch in den Folgejahren noch eine schöne Blüte zeigen kann. Die Gattung der Schnee- oder Winterheide vereint über 800 Arten und ist somit sehr vielseitig. Der Großteil davon entstand in Südafrika und ist Anfang des 20. Jahrhunderts nach Europa gekommen.

Wenn wir Ihr Interesse für die Heidekrautgewächse geweckt haben, besuchen Sie den Online Shop von Baumschule Nielsen oder unseren Betrieb.

Geschichte und Entstehung der Ericaceaen

Die Entstehung der Ericaceaen geht bis in das Jahr 1789 zurück, seitdem haben sich die unterschiedlichen Gattungen überall auf der Welt verteilt. Im Laufe der Jahre haben sich immer wieder neue Gattungen und Arten herausgebildet. In der Vergangenheit haben sich neue Zufallskreuzungen ergeben, durch die wieder neue Gattungen entstanden sind. Hierzu gehört beispielsweise auch die Erica Oldenburgensis, die aus einer Kreuzung zwischen der Winterheide und südeuropäischer Baumheide entstanden ist. Dem Namen nach findet man diese Gattung in der Oldenburger Heide, wo sie in einer rot-weiß farbenen Blüte erstrahlt. Die Erica Oldenburgensis hält bei Temperaturen bis -15 °C kommt mit nahezu neutralen Bodenverhältnissen zurecht.

Die natürlichen Ursprünge der Heidelandschaften liegen in Mooren, Küstengebieten und Gebirgsregionen. Hier haben sich die Heidepflanzen auf den häufig nährstoffarmen und trockenen Böden angesiedelt und sich weiter verbreitet. Bekannte Heidegebiete, wie beispielsweise die Lüneburger Heide in Niedersachsen, sind jedoch durch menschliche Einflüsse in der jungen Steinzeit entstanden. Die Menschen haben sich an festen Standorten niedergelassen und sich ihren Lebensraum aufgebaut. Durch übersteigerte Landwirtschaft auf ehemaligen Waldlandschaften, wurden notwendige Nährstoffe dem Boden entzogen, wodurch sich dort kaum Pflanzen ansiedeln konnten. Der häufig trockene und karge Boden bot so eine optimale Wachstumsgrundlage für die Heidepflanze.

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